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Our Story

hey Ruby!, Family Fashion, Nachhaltige Mode, Handmade

Interview mit der Gründerin


Wie alles begann...

heyRuby! Gründerin Jasmin Meuthen

Liebe Jasmin, würdest du dich kurz vorstellen … 

 

Sehr gerne – ich bin Jasmin Meuthen, Gründerin von heyRuby!. Als Designerin und gelernte Schneiderin gestalte ich zusammen mit meinem fantastischen Team täglich Ruby‘s wundervolle Kinderwelt.  

 

Wie entstand die Idee, ein eigenes Label zu gründen?

 

Ich habe Mode und schöne Kleidung schon immer geliebt. Als meine beiden jetzt erwachsenen Töchter noch klein waren, war ich immer auf der Suche nach der perfekten Kinderbekleidung. Sie sollte hübsch und stilvoll, aber auch unkompliziert und strapazierfähig sein, und aus Materialien bestehen, die biologische Herkunft sowie Tragekomfort vereinen. Eine Tochter von mir hatte sehr früh mit Hautproblemen zu kämpfen, daher kam die herkömmliche Kindermode für sie nicht infrage. Ich wollte nicht, dass sie Mode aus belasteter Baumwolle oder Kunststoff trägt. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als selbst aktiv zu werden. Nach intensiver Recherche über vorhandene, hautfreundliche Stoffe aus nicht-toxischen Substanzen habe ich mich mit deren Anbietern in Verbindung gesetzt, erste Schnittmuster konzipiert und Modelle erstellt. So ist eine erste Kollektion entstanden, die beide Töchter tragen konnten und dabei auch noch sehr hübsch aussahen.  

War das die Geburtsstunde von heyRuby!? 

Ja, wenn man das so nennen mag. Zumindest habe ich zu diesem Zeitpunkt erkannt, dass es diese Lücke im Markt gab. Zeitgleich wurde ich immer häufiger auf die hübsche und sehr besondere Kleidung meiner Kinder angesprochen und so wurde der Wunsch nach einem eigenen Label immer größer. 2008 habe ich dann meinen ersten, eigenen Laden in Solln bei München eröffnet. Zuvor gab es schon in ausgewählten Stores eine Kollektion von mir für Mädchen, genauso wie für ihre Mamas. Im Laden selbst kamen noch Accessoires und Schmuck hinzu. 

 

​Das Thema Nachhaltigkeit ist bis heute einer der Grundpfeiler… 

Auf jeden Fall! Nachhaltige Stoffe waren mir von Anfang an ein riesiges Anliegen. Zu diesem Zeitpunkt war es allerdings noch sehr schwierig, solche Materialien zu bekommen. Der Markt hat sich zunehmend entwickelt und so konnte ich laufend Jahr für Jahr den Anteil an Bio-Materialien vergrößern, da die Nachfrage nach hautverträglichen und zertifizierten Stoffen immer mehr gestiegen ist. Außerdem wusste ich: Wer lokal fertigt, vermeidet unnötige Transportwege. Mittlerweile haben wir unsere Produktionskette auf einem sehr guten, beinahe klimaneutralen Level, was uns von den etablierten Brands der Branche deutlich abhebt. Darauf sind wir sehr stolz. 

Handgenähtes Design von heyRuby!
hey Ruby!, Family Fashion, Nachhaltige Mode, Handmade

Jetzt seid Ihr mit Atelier und Laden mitten in München.  

Ganz genau, und ich liebe es, wieder in der Stadt zu leben und zu arbeiten. Wir hatten das große Glück, Atelier samt Ladengeschäft in der Hohenzollernstraße 33 vereinen zu können. So können unsere Kundinnen und Kunden genau sehen, wo wir fertigen. Auch hier bin ich mittendrin im kreativen Prozess. Ich liebe es, neue Schnitte zu zeichnen, Stoffe auszuwählen und die Nähmaschinen rattern zu hören. 

 

Wo findest Du Deine Inspirationen? 

Die Frage wäre eher: Wo nicht J? Im Grunde genommen ist das Leben an sich bereits eine einzige Inspiration. Die Farben und Texturen in der Natur, Design und Kunst, Ausstellungen und Flohmärkte – sei es in der Umgebung oder auf Reisen. Wenn ich reise, komme ich jedes Mal aufs Neue mit so vielen neuen Ideen zurück – ich denke, das geht vielen so. Für mich sind auch die Gespräche im Laden superwichtig – hier bekomme ich immer wieder tolle Anregungen, die ich in unsere Arbeit mit einfließen lasse. 

 

Und woher kommt der Name heyRuby!?  

Ruby verkörpert alle Mädchen und Jungen – ist abenteuerlustig, neugierig, aufgeweckt, übermütig, fröhlich – in einem Wort: bezaubernd! Genauso wie die Entwürfe von heyRuby!. 

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